Tages-Menü #1 | rohvegan & fettfrei

roh & fettfrei

Ich werde immer wieder gefragt, wovon ich bloß lebe und die Antwort, die mein Gegenüber sich selbst gibt, ohne die meinige abzuwarten, ist standardmäßig: “Wohl von Luft und Liebe, wa?!”

Rohvegan und fettfrei ist nicht langweilig 

Aus der Sicht meines jüngeren Ichs, sagen wir z.B. mit Mitte 20, hätte mich meine heutige Ernährung vermutlich auf den ersten Blick eher gelangweilt und vielleicht wird es dir auch so gehen, wenn du siehst, wie “einfach” ich mich mittlerweile ernähre. In den letzten Jahren hat sich mein Geruchs- und Geschmackssinn derart verändert, dass für mich selbst die einfachsten Dinge, wie eine simple Banane, intensiv und fantastisch schmecken. Ich habe z.B. früher nie die leichte Vanillenote wahrgenommen, die einige Bananensorten in sich tragen. Oder eine solch tiefgreifende Begeisterung für Wassermelone empfunden – vermutlich auch, weil immer vor dem ach so ungesunden Zucker in der Melone gewarnt wurde. Heute weiß ich es zum Glück besser und esse jeden Tag eine Wassermelone. Allein – da teile ich nicht 😉

Rohvegan und fettfrei in Bio-Qualität ist teuer

Jetzt, im -gefühlt- heißesten Sommer seit ich denken kann (31 Jahre), ist es sehr leicht, sich roh und fettfrei zu ernähren und mir geht es weiterhin gut damit. Einzig unserem Portemonnaie gefällt es nicht, dass ich tonnenweise Obst und Gemüse zu mir nehme. Man isst schon deutlich mehr als mit Kartoffeln, Avocado und Co. und ich will nicht beschönigen, dass es schlicht und einfach sau-teuer ist und auch für uns in Frage steht, ob das dauerhaft möglich sein wird. Aber: wir wollen das, also finden wir einen Weg.

Solidarische Landwirtschaft und Erzeuger des Vertrauens 

Benjamin und ich optimieren derzeit unsere Beschaffungswege – wir informieren uns z.B. über die verschiedenen Projekte zur Solidarischen Landwirtschaft in unserer Region und sprechen mit Betrieben, die zwar nicht Bio-Zertifiziert sind, aber dennoch unbehandeltes Obst und Gemüse anbieten. Wir wollen herausfinden, ob wir auf diese Weise ein Sparpotential finden, trotz der großen Mengen an Obst und Gemüse, die wir benötigen. Nächstes Jahr werden wir außerdem einen eigenen Garten haben, wo wir einiges anbauen werden (was dann vermutlich eine Woche reicht). Es wird also eine Mischung aus vielem werden: Märkte, Hofläden, eigener Garten, auch der Discounter und die solidarische Landwirtschaft. Schau doch mal in deiner Region, ob es ein SoLaWi-Projekt gibt: https://www.solidarische-landwirtschaft.org oder gehe auf den Wochenmarkt und sprich die Händler an, ob und welche ihrer Produkte unbehandelt sind. Wir sind noch in der “Sparfinder-Phase”, sind uns aber sicher, einen Weg zu finden, uns unsere rohe und fettfreie Ernährung dauerhaft leisten zu können.

Ich möchte euch hin und wieder zeigen, wie mein rohes und fettfreies Tages-Menü aussieht.

Hier geht es zum Video: https://youtu.be/l8045Ay8qZc

 

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