Fettfreie Ernährung – muss das sein?

Fettfreie Ernährung – muss das sein?

Bei Anthony William und in anderen Ernährungs- und Entgiftungsströmungen finden wir die Information, dass Fett den Körper und allen voran Leber und Verdauung sehr belastet. Denn um Fett zu verdauen, muss die Leber viel Gallensäure produzieren und wir brauchen eine kraftvolle Magensäure – beides ist bei vielen Menschen aufgrund von Fehlernährung, Stress und chronischen Erkrankungen aber nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden. So gelangen dann unverdaute Fette in Darmbereiche, wo sie in diesem Zustand eigentlich nicht hingehören und sich ablagern bzw. von pathogenen Bakterien zersetzt werden – es entsteht eine Fäulnisflora.

Essen wir weniger Fett, brauchen wir weniger Gallensäure und unsere oft reduzierte Magensäure kann sich regenerieren. Unsere Leber, unser Darm und der ganzer Körper wird entlastet. „Weniger Fett“ bedeutet aber nicht gleich „fettfrei“. Es bedeutet vielmehr, zunächst einmal eine Bewusstheit für dieses Thema zu schaffen und im eigenen Tempo die bisherige Fettmenge zu senken. Im Leberbuch* von Anthony William findest du eine gute Übersicht, ab welcher Fettmenge unsere Leber mehr Gallensäure produzieren muss. Kleiner Spoiler: Ab ca. 15% Fettanteil der täglichen Kalorienmenge muss die Leber ihre Leistung bei der Fettverarbeitung deutlich steigern.  15% Fettanteil – davon sind viele Menschen weit entfernt. Der Wert liegt oft deutlich über 30%.

Das Thema Fett löst Stress aus

Viele setzen sich in Anbetracht dieser Informationen unter Druck oder reagieren mit großem Abwehrverhalten auf das Thema Fettsenkung. Sie schlussfolgern aus den Hinweisen, dass es für eine gute Gesundheit nötig sei, sofort und dauerhaft auf jegliches Fett zu verzichten. Andere haben schlichtweg Angst und fragen sich: Kann ich gesund werden, wenn ich (noch) höhere Fettmengen esse?

Wenn auch du dir diese Frage stellst oder dir nicht sicher bist, ob und in welchem Umfang eine Senkung der Fettmenge überhaupt nötig ist, schau dir unbedingt das folgende Video an. Darin erzähle ich auch von meinen eigenen Erfahrungen und erzähle dir, wie schwer es mir gefallen ist, weniger Fett zu essen und wann ich damit überhaupt begonnen habe.

Viel Spaß und hilfreiche Erkenntnisse! 

Deine Anika

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2 Kommentare bei „Fettfreie Ernährung – muss das sein?“

  1. Danke liebe Anika für den informativen Beitrag. Ich habe mittlerweile einen sehr guten Zeitrahmen gefunden auf Fett zu verzichten. Mindestens bis 16 Uhr meistens bis 18 Uhr. Manche Tage sogar ganz ohne Fett. Wobei mir mein 1. Berater, zu Beginn meiner AW Reise, mit der Fettreduktion, sehr viel Druck und Stress gemacht hat. Da wäre dieses Video hier, für mich, sehr beruhigend gewesen. Heute nach einem Jahr AW, geht es mir gut damit. Wobei mein Körper mir genau zeigt( mit Blähbauch/ Flatulenzen), wenn ich das Fett ungünstig kombiniert habe. Wie zum Beispiel mit stärkehaltigen Lebensmitteln. Oder wenn ich rohe und gekochte Speisen mit Fett miteinander kombiniert oder zu nah zusammen verspeist habe. GLG Jetta

    1. Hallo Jetta, wunderbar, dass du so genau auf deinen Körper hörst und weißt, was für dich gut funktioniert. Ganz liebe Grüße! Anika

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