Leberreinigung nach Anthony William – Tag 5

Am fünften Tag der 3 6 9 Leberreinigung nach Anthony William achte ich verstärkt darauf, ausreichend und häufig genug zu snacken und damit kommt die Energie, die mir am Tag zuvor gefehlt hat, zurück. Die Umstellung von einer Ernährung mit Gekochtem und (wenn auch eher wenig) Fett hin zu einer überwiegen rohköstlichen, fettarmen Ernährung braucht ein paar Tage, um sich einzugrooven – das kenne ich schon von meiner letzten Umstellung im Sommer vor einem Jahr.

Damals und auch heute verspüre ich stärkeren Hunger und immer wieder kommen verschiedenste Gelüste hoch, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich von diesen Gerichten mal ein großer Fan war.  Labskaus zum Beispiel, mit vielen sauren Gurken und Spiegelei mit möglichst flüssigem Eigelb – das war ein Gericht, das ich als Studentin sehr geliebt habe und irgendwann, in all den Jahren der Suche nach einer heilsamen Ernährungsweise, vergessen hatte. Gestern Abend kam es mir plötzlich in den Sinn und ich brauchte eine Extraportion Datteln, um gut über die Labskaus-Heißhungerattacke hinwegzukommen 😉 Norddeutsche werden mich verstehen – dort oben, in meiner Heimat, ist Labskaus bis über die höchsten Deiche hinaus bekannt.

Die Leberreinigung zu machen, bedeutet auch, sich mit aufkommenden Emotionen und Gelüsten auseinanderzusetzen, die womöglich aufkommen. Anthony William sagt, dass wir Belastungen und Schadstoffe aus früheren Mahlzeiten – wie aus Labskaus mit Spiegelei – mit der Zeit entgiften und dann in diesem Zuge nochmal Erinnerungen an diese Mahlzeit aufkommen. Ein tröstender Gedanke, denn so verlässt endlich tief Eingespeichertes, Schädliches unseren Körper.

Ein zweiter Aspekt für derartige Heißhungerattacken kann schlicht und einfach zu wenig Energiedichte sein, die an dem Tag gegessen wurde oder zu große Abstände zwischen den Mahlzeiten. Ich snacke zwar viel, aber brauche während der Leberreinigung scheinbar mehr Energie, als gewöhnlich und greife dafür nun auf Bananen, Papaya und (mehr) Datteln zurück.

Schaut euch nun gerne meinen fünften Tag an: